Gehtechnik

Beim Bergwandern ist ein gleichmässiges, nicht zu schnelles Tempo ideal. Mit einem „Intervalltraining“ ermüden Sie schnell und können die Bergwelt weniger geniessen. Richten Sie in Gelände mit Abrutschgefahr Ihre volle Aufmerksamkeit auf den Weg.

Fuss- und Körperstellung

Aufstieg

  • Immer die ganze Sohle aufsetzen, das gibt mehr Halt und eine bessere Bodenhaftung.
  • Den Oberkörper leicht vorbeugen und den Körperschwerpunkt immer zentral über dem jeweils belasteten Fuss halten.
  • Je steiler das Gelände, desto kürzer die Schritte (grosse Schritte kosten mehr Kraft und man kommt leichter aus dem Gleichgewicht).
  • Auf sehr steilen Wegen oder im weglosen Steilgelände nur die Fussballen aufsetzen. Die Schritthöhe soll nicht grösser sein als bei einer normale Treppenstufe.

Abstieg

  • Für den Abstieg genügend Kraftreserven einplanen, um die Bewegungen stabil ausführen zu können, also schon beim Aufstieg die Kräfte einteilen.
  • Mit gebeugtem Knie, mit kurzen, elastischen Schritten auftreten.
  • In die Knie und in Vorlage gehen. Zum Hang hin gelehnt rutschen Sie mit den Füssen leicht aus und fallen auf den Po, was im steilen Gelände zum Absturz führen kann.
  • Bei unebenem Untergrund mit den Fussballen aufsetzen, um Belastungen durch die Wadenmuskulatur aufzufangen.
  • Bei langen, anstrengenden Abstiegen alle 15 – 20 Minuten eine kurze Pause einlegen.

    Quelle: Handbuch «Bergsport Sommer: Technik/Taktik/Sicherheit» SAC und Wanderfibel